Was ist Cannabidiol (CBD) – CBD-Berater Cuxhaven informiert

 

Was ist Cannabidiol (CBD)? CBD-Berater Cuxhaven informiert: CBD ist eine natürlich vorkommende chemische Verbindung aus der Gruppe der Cannabinoide, die in Pflanzen wie Echinacea, Flachs und vor allem in Hanf (lat. Cannabis) vorkommt. In dieser Form spricht man von „Phytocannabinoiden“, also pflanzlichen Cannabinoiden. Derzeit hat man über 85 verschiedene Cannabinoide in der Hanfpflanze gefunden.

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Jetzt weiter lesen, weil Hanf ist nicht gleich Hanf.

Was ist Cannabidiol (CBD) - CBD-Berater Cuxhaven Informiert

 

Da gibt es zum einen die Pflanze „Cannabis indica“, die klein und buschig wächst, einen hohen Gehalt am berauschenden THC (Tetrahydrocannabinol) hat -im Volksmund auch „Marijuana“ genannt. Ihr Anbau ist in Deutschland illegal.

Und es gibt den sogenannten Industriehanf (Cannabis sativa L.), der hochwachsend ist, einen hohen Gehalt an CBD und kaum THC hat und aus dem über 50.000 Produkte hergestellt werden können, von Plastik, über Papier zu Hanfbeton für den Häuserbau, Kleidung und Nahrungsmittel (CBD-Öl, Hanfsamen/-öl). Sein Anbau ist unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland legal.

Im Unterschied zu THC hat CBD aber keine psychoaktive Wirkung, man wird also nicht „stoned“ davon. CBD wirkt sogar als „Gegenspieler“ von THC. Während THC z.B. Heißhunger auf Kohlenhydrate macht, zügelt CBD den Appetit.

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Zentrale Rolle in der frühkindlichen Entwicklung

Aber Pflanzen sind nicht die einzige Quelle für Cannabinoide. Wir finden sie auch im menschlichen Körper, der sie in bestimmten Situationen selbst herstellen kann. Die große Bedeutung für den Körper, erkennen wir an der Tatsache, dass Cannabinoide in der Muttermilch gefunden werden – hier Endocannabinoide genannt (von griechisch endon = innen). Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass Cannabinoide eine zentrale Rolle in der frühkindlichen Entwicklung spielen.

Unabhängig von der Quelle – von Pflanzen oder vom Körper selbst hergestellt – interagieren Cannabinoide immer mit dem körpereigenen Endocannabinoidsystem (ECS). Das ECS ist Teil des Nervensystems von Säugetieren, also Menschen und Tieren, wie Hunde, Katzen, Pferde etc. Es besteht aus Enzymen, Cannabinoiden und Cannabinoid-Rezeptoren, die im gesamten Körper zu finden sind – vor allem aber  im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark), dem peripheren Nervensystem sowie den Bauchorganen.

Es ist das größte selbstregulierende System unseres Körpers, doch wird darüber nach wie vor in der medizinischen Ausbildung kaum gesprochen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, wichtige körperliche Funktionen in ausgeglichenem Zustand zu halten, wie den Schlaf, die Stimmung, Appetit, Entspannung und die Gedächtnisleistung. Der Fachbegriff hierfür lautet „Homöostase“, was so viel bedeutet wie „Fließgleichgewicht“ oder „Balance“.

Im Gehirn finden sich vor allem sogenannte CB1-Rezeptoren. Sie helfen mit, die Biochemie des Körpers zu regulieren. Sowohl Endocannabinoide, als auch Phytocannabinoide docken an diesen Rezeptoren an, um den Strom an Neurotransmittern zwischen den Nervenzellen zu kontrollieren.

CB2-Rezeptoren sind vor allem auf weißen Blutkörperchen, in den Mandeln und in der Milz zu finden. Cannabinoide, wie Cannabidiol, die an diese Rezeptoren andocken, helfen dem Immunsystem bei der Abwehr von Krankheiten und Verletzungen.

Was ist Cannabidiol (CBD)? CBD als Treibstoff für das Endocannabinoidsytem

Wenn wir uns also durch die Einnahme von CBD ausgeglichener fühlen, liegt es nicht daran, dass CBD heilt, sondern daran, dass CBD der Treibstoff für unser Endocannabinoidsystem ist. Ist das ECS aufgefüllt, kann es seiner originären Aufgabe nachkommen, die Homöostase im Körper herzustellen.

Was ist Cannabidiol (CBD) – Du kannst Dir das vorstellen wie eine alte Dampflokomotive, die im Bahnhof steht und nicht vorwärts kommt. Das ist unser Körper OHNE CBD. Wird nun Kohle in die Lokomotive gegeben (CBD), kann sie sich langsam aber sicher wieder in Bewegung setzen und nach einer Weile sogar richtig Fahrt aufnehmen. Bildlich gesprochen kann unser Körper dann also wieder seine eigentlichen Aufgaben erfüllen und den gesunden Zustand aufrechterhalten oder möglicherweise wieder herstellen.

Mit dem Cannabisverbot von 1937, durch das nicht nur THC als Rauschmittel verboten wurden, sondern auch CBD aus der Nahrungskette verschwand, gepaart mit der Tatsache, dass körpereigene Endocannabinoide sehr schnell abgebaut werden, zeigt sich heute, dass viele Menschen unterversorgt sind mit Cannabinoiden.

Was ist Cannabidiol (CBD) – Diese Abwesenheit von Cannabinoiden hat Wissenschaftler veranlasst, einen Zustand zu definieren mit dem Namen „Cannabinoid-Mangel-Syndrom“.

Die Fragen, die sich hieraus ergeben sind:

  1. „Sind wir wirklich krank oder leiden wir nur unter einem Cannabinoidmangel?“

Und

  1. „Wie kann der Mangel behoben werden?“

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Was ist Cannabidiol (CBD)? Kein Rauschmittel, sondern legaler Hanfanbau

Glücklicherweise ist der Anbau von 50 verschiedenen Hanfsorten in Deutschland mittlerweile wieder zugelassen. Wichtige Bedingung für die Zulassung war, dass der Anteil am berauschenden THC bei ihnen bei nur 0,2 % oder sogar noch darunter liegt. So eignen sie sich absolut nicht zur Herstellung von Rauschmitteln.

Aus dem Hanf werden CBD-Produkte hergestellt, z.B. CBD-Öle, Salben, Vaporisatoren, ätherische Öle und Kaugummis. So werden alle Formen der CBD-Aufnahme bedient: Über den Verdauungstrakt, über die Mundschleimhaut, über die Haut, über die Bronchien und über den Geruchssinn.

Wichtig ist, dass der Anbau frei von Pestiziden, Herbiziden und chemischen Düngern geschieht. Außerdem sollte ein Triple Lab Test™ (Dreifach-Labortest) zwischen Anbau und Verkauf des Produktes standardmäßig durchgeführt werden, um eine hohe, gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

Kannaway hat diese Tests, zusammen mit ihrem Mutterkonzern Medical Marijuana Inc. aus San Diego selbst definiert und sich auferlegt. Auch das Extraktionsverfahren sollte schonend und gleichzeitig gründlich erfolgen, da Hanf im Wachstum alle Giftstoffe, Schwermetalle und Pestizide aus dem Boden und der Luft aufnimmt. Diese müssen natürlich zunächst entfernt werden, bevor das Produkt auf den Markt kommt.

Was ist Cannabidiol – Die Extraktion von CBD kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Prozesse, die Isopropylalkohol oder andere Lösungsmittel verwenden, sind zwar günstig, können aber für den Menschen schädlich sein, wenn nicht sämtliche Lösungsmittelrückstände beseitigt werden.

Die Cannabinoide für die Produkte von Kannaway werden aus den Stängeln der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) mit der CO2-Methode extrahiert (Decarboxylierung). Dies ist das wahrscheinlich ungiftigste und gleichzeitig teuerste Verfahren. Das Extrahieren geschieht hier mithilfe eines Verdampfungsvorgangs.

Dabei werden überschüssige Substanzen verdampft und dann herausgefiltert. Die für den Menschen interessanten Substanzen der Hanfpflanze  – die Terpene (ätherische Öle), Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe, die gesundheitsfördernde Eigenschaften haben) und Cannabinoide – bleiben erhalten.

Somit ergibt sich der sogenannte „Entourage effect“ oder Synergieeffekt, denn „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelbestandteile“ (Dr. Jenelle Kim, Kannaway product formulator).

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